Mein Yogaweg


Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren - B.K.S. Iyengar

Über viele Umwege kam ich 2015 zum Yoga. Eine familiäre Tragödie führte mir vor Augen, wie wichtig es ist, nicht immer nur den Körper auszupowern, sondern viel mehr den Fokus nach innen zu richten und auch manchmal inne zu halten und sich selbst Liebe und Zuneigung zu schenken.

So begann ich zunächst Yoga Zuhause zu üben, ehe ich mich irgendwann traute, einen Fuß in ein Yogastudio zu setzen. Schnell wurde ich förmlich süchtig - zumindest nach dem körperlich herausfordernden Vinyasa Yoga. Während meiner ersten Yin Yogastunde dachte ich, das wäre ein Scherz und dass ich das ganz sicher nicht wieder machen würde...
Mit der Zeit bemerkte ich, wie sich mein Körpergefühl und meine Körperwahrnehmung veränderten und wie ich allmählich flexibler wurde. Dennoch war meine Yogapraxis zu diesem Zeitpunkt ehrlicherweise noch sehr Yang und kraftvoll mit dem Fokus auf der Bewegung des Körpers und recht wenig nach innen gerichtet

Im Laufe der Jahre wuchs in mir immer mehr der Wunsch heran, mehr zu lernen über die Philosophie des Yoga, Meditation, Pranayama, Anatomie, Ausrichtung und so viel mehr. So entschied ich mich, eine Yogalehrerausbildung zu machen, jedoch ohne das tatsächliche Ziel, hinterher auch zu unterrichten. Schließlich machte ich dann meine Ausbildung für Vinyasa und Yin auf Nusa Lembongan, Bali in der Yogaschule Yoga Bliss unter Lisa Nelson und Echo Giesel Widmer. Während meiner Ausbildung lernte ich mich auf eine ganz neue Art und Weise kennen und begann mich stark für die feinstofflicheren Themen des Yoga zu interessieren. Überraschenderweise stellte ich fest, wie sehr mir das Unterrichten gefiel, sodass ich kaum zurück in Deutschland recht schnell begann, regelmäßig zu unterrichten. Schnell danach begann ich die nächste Ausbildung zur Yogalehrerin für Kinder und Teens in Hamburg.

Am Unterrichten liebe ich es besonders, meinen Schülern begleitend zur Seite stehen zu dürfen. Wichtig ist mir zum Einen eine klare und anatomisch funktionale Ausrichtung zur Vermeidung von Verletzungen, aber auch das Spüren und Wahrnehmen des eigenen Körpers und der Emotionen. Ich wünsche mir, jeden einzelnen Schüler dabei zu unterstützen, seine eigenen Potentiale zu erkennen, sich zu öffnen und in einem sicheren Raum zu wachsen.

Meine Vision ist es, mithilfe meiner Leidenschaft und Feinfühligkeit viele Menschen dazu zu bewegen, das beste in sich und anderen zu erkennen und ein Gefühl der Verbundenheit zu schaffen, dass dazu bewegt, allem und jedem mit Respekt, Warmherzigkeit und Wertschätzung zu begegnen.

Warum Moon Yoga?

Der Mond steht für die Themen Wechsel und Wandel, Weiterentwicklung und das Annehmen von Veränderung.
Er steht für die Seele, unsere Gefühlswelt, Phantasie, Geborgenheit, Hingabe, Intuition und das Weibliche.

All diese Dinge haben insbesondere in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung in meinem eigenen Leben gewonnen, sodass ich es mittlerweile als meine Aufgabe und meinen Wunsch sehe, Menschen dazu zu inspirieren dies auch in ihrem Leben willkommen zu heißen.

Ausbildung

  • Studium der Transdisziplinären Frühförderung, Abschluss Bachelor of Arts
  • Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Schwerpunkt Partizipation und lebenslanges Lernen, angestrebter Abschluss Master of Arts


  • Yogalehrerausbildung 200h Vinyasa & Yin, Yoga Bliss, Lembongan, Bali
  • Yogalehrerausbildung 95h Kinder & Teens, Yogaraum Hamburg (in Ausbildung)


  • Workshops mit u.a. Chris Kummer (Anatomie der Faszien, Atmung & Bandhas); Echo Giesel Widmer (Vulnerability & Embodiement)